PlasmaVersum – Ein Kosmos ohne Urknall

By Helmut, 19. Juni 2015

Spätestens seit den Siebzigerjahren wissen wir, daß alle Galaxien und die weiten Bereichen zwischen ihnen von elektrisch leitfähigem Gas, sogenanntem Plasma, erfüllt sind. Als die Urknalltheorie in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt wurde, wußte man davon jedoch noch nichts. Deshalb machte man den Fehler, galaktische Vorgänge ausschließlich mithilfe der äußerst schwachen Gravitation beschreiben und erklären zu wollen. Da wir heute aber wissen, daß 99,99% der Materie im Plasmazustand existieren und dieses Plasma unter dem Einfluß des Elektromagnetismus steht, muß sich auch unser Bild von kosmischen Vorgängen zwangsläufig verändern. Welch faszinierende neue Erkenntnisse die Plasmakosmologie bietet, versuche ich in diesem knapp dreistündigen Film grob darzustellen. Von der Entstehung der Galaxien, über die Natur der Sterne und Kometen, bis hin zu einer alternativen Geschichte unseres Sonnensystems, in dem Krater und andere große planetare Strukturen durch elektrische Entladungen geformt wurden, bietet das PlasmaVersum spannende neue Perspektiven in der Kosmologie.

PlasmaVersum – EinKosmos ohne Urknall

 

One Comment

  1. S. Lauterbach sagt:

    Hallo
    Ich habe von je her an der Urknalltheorie gezweifelt. Nicht aus theologischen Gründen, sondern aus reinen logischen Überlegungen. Irgend etwas passte da nicht zusammen. Als dann noch „Dunkle Materie“ und „Dunkle Energie“ erfunden wurden, nur um die Theorie aufrecht zu erhalten, wurden die Zweifel immer größer. Allerdings mangelte es mir stets an einer Alternative um kosmische Vorgänge plausibel zu erklären.
    Jetzt endlich habe ich eine. Vielen Dank dafür !!!
    An einigen wenigen Teilen dieser Darstellung (Erdbeben und Vulkanismus auf der Erde) zweifle ich dennoch, aber man kann ja darüber diskutieren. Vielleicht liegt es ja an meinem mangelnden Fachwissen.
    Alle anderen Darstellungen, vor allem in kosmischen Maßstab, sind sehr schlüssig. Im Gegensatz zu ominösen „dunklen Kräften“.
    Nochmals, vielen Dank !

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